Freitag, 23. März 2012

38 - Fazit nach 2,5 Jahren: Jahreseinkommen verdoppelt

In sieben Jahre eine Million Euro erschaffen - das ist die Wette. Eigenkapital NULL, Kontostand NULL, nur ICH und meine Talente, Stärke und Fähigkeiten. Das Konzept, dass ich mir für die Wette überlegt hatte, ist auch das Motto dieses Blogs: Selbständig machen, Unternehmer werden, damit schlicht und einfach viel Geld verdienen, reich werden, Millionär werden. Das ist der Masterplan



OK, aber wo stehe ich jetzt nach knapp mehr als 2,5 Jahren?

Das Fazit ist auf der einen Seite, wenn das mein Ziel gewesen wäre, sehr erfreulich:
es war relativ easy, mit entsprechenden zeitlichen Einsatz meinerseits, mein bisheriges Jahreseinkommen, das sich im Durchschnitt während meiner Selbständigkeit ungefähr in der Höhe dem eines angestellten Geschäftsführers in einem kleinen Unternehmen bewegt, zu verdoppeln.  

Mein Rezept dazu war und ist
  • vollkommene Konzentration auf meine eigenen Talente, Stärken und Fähigkeiten (ich lebe meine Berufung; wenn ich 12 Stunden oder länger arbeiten darf, dann deshalb weil es mir Spaß macht und ich immer wieder Energieschübe erhalte, wenn ich die Fortschritte erlebe)
  • optimale Positionierung
  • ich lebe alles, was in diesem Blog beschrieben ist, mit größter Konsequenz
  • ich verfolge mein Ziel mit großer Ausdauer und Beharrlichkeit, auch und gerade an Tagen, wo mir nicht danach ist
Mein Kontostand gemessen in Zeit, die ich durch meine bisherigen Leistungen in diesen 2,5 Jahren verdient habe, ist 1,5 Jahre. 

Das heißt, ich könnte jetzt die nächsten 1,5 Jahre von meinen Rücklagen die ich seit August 2009 erwirtschaftet habe bzw. von den noch offenen Forderungen meiner Projekte, die nach Projektfortschritt abgerechnet werden, meinen normalen Lebensstil weiterpflegen ohne dafür arbeiten zu müssen. Danach wäre wieder Kontostand NULL.   

Ab jetzt, könnte ich grob vereinfacht sagen, wäre ich in der Lage, mit dem gegenwärtigen Zeiteinsatz, meinem Wissen und der konsequenten Anwendung der hier in diesem Blog beschriebenen Kapiteln, jeweils in 12 Monaten in etwa 2 Jahre meines Lebensstils zu erwirtschaften Das hängt vermutlich dann auch ein bissl von den allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab, aber im Durchschnitt wäre es das.

Oder anders ausgedrückt: mit jedem Jahr intensiven Arbeitseinsatzes wie derzeit (und unter der Annahme, dass ich das auch jedes Jahr wieder schaffe), könnte ich den Lebensstil  des laufenden Jahres finanzieren und mir ein weiteres Jahr Freiheit damit kaufen. Wenn ich das 10 Jahre machen würde, hätte ich weitere 10 Jahre bei gleichem Lebensstil bereits finanziert.


Oder noch mal in anderen Worten ausgedrückt: 
ich könnte 50% meines Jahreseinkommens sparen. Und diese 50% Sparleistung entspräche ein Jahr Lebensstil.

Super, oder? NEIN. NEIN. NEIN. Ganz und gar nicht. 

Es ist außerordentlich ernüchternd! Wenn ich so weitermache wie bisher brauche ich kein Prophet zu sein um zu wissen, dass ich es nicht schaffe, bis zu meinem 57. Geburtstag eine Million Euro zu erschaffen. 

Wenn ich dieses 2. Jahresgehalt eines Angestellten, nach Steuern und Abgaben in irgend etwas investieren würde, brauche ich mindestens 10 Jahre um die Mille zu erreichen und ich fürchte bei all den Sparpaketen und Grauslichkeiten, die steuermässig noch auf uns zu kommen werden, würde das nochmal um einiges länger dauern.

Ja, ja, ich hör die Oberlehrer eh schon, die schon immer gewusst haben, dass ich sowieso keine Chance habe, diese Wette zu gewinnen. Danke für die Vorschusslorbeeren. 

Mein Problem, dass ich nun habe, ist das der sogenannten "gläsernen Decke". Es gibt einen Level, da kann man durch Erhöhung seines Einsatzes alleine, aus eigener Kraft, trotzdem nicht mehr wesentlich weiterwachsen. Weil meine Instrumente, mein Wissenstand, meine Erfahrungen und Erkenntnisse, die mich umgebenden Menschen wie Freunde, berufliches Netzwerk, Geschäftspartner und Ratgeber zwar für ein einträgliches Leben als Selbständiger reichen würden. Nicht aber für die Wissens- und Erfahrungsebenen die notwendig sind, um diese Wette zu gewinnen.

Der nächste Schritt wäre jetzt die Multiplikation von Ergebnissen, wenn ich mehr als die 2 Jahre pro 12 Monate an Einnahmen erreichen will. An dieser Frage, wie ich das bewerkstelligen kann, kiffle ich schon länger.  Ich weiß einfach nicht, wie ich das schaffen kann!

Dieses Thema beschäftigt mich schon die letzten Wochen. Durch das Schreiben der einzelnen Kapitel in diesem Blog wurde mir immer klarer, dass ich zu diesem Fazit kommen muss.  Mir selber könnte ich es ja noch eine Zeit lang schönreden, dass eh alles in Ordnung ist. Und die Zahlen passen ja auch noch. 

Aber meinen Lesern, die teilweise sehr kritisch den Blog verfolgen, denen brauche ich nichts vormachen. Die checken das schnell ab. Deshalb habe ich auch das Kapitel 34, Kontostand + nächste Schritte zwar fertig geschrieben, aber nicht veröffentlicht. Am Kontostand "Zeit" hat sich zwar nichts geändert, aber mit den nächsten Schritten, die ich mir in Kapitel 34 vorgenommen hatte, wäre ich der Million nicht wesentlich näher gekommen. 

Tief in mir drin wusste ich es schon länger, wollte es mir aber nicht eingestehen: 
ICH STEHE AN! 

Ich (und alle anderen können das auch wenn sie das WIRKLICH WIRKLICH WIRKLICH wollen) habe mein Jahreseinkommen innerhalb von 2 Jahren verdoppelt. Aber mehr geht jetzt einfach nicht mehr... 

Ich geh zu meinem Humidor, pfeif auf das Ritual mit der Hand kreisen lassen um eine Zigarre zu finden, sondern nehme mir (wie immer in solchen Situationen) die kleinste Zigarre, eine Montecristo 5 einfach raus, setze mich in die Sonne auf unseren Balkon, bohre die Zigarre auf und zünde diese langsam an. Ein Glaserl von einem feinen, gut gekühlten Weißen mit leichter Restsüße aus Tattendorf rundet die kleine Zigarre perfekt ab. Na wenigstens das funktioniert gut. 

Ich schließe die Augen und sehe auf der Bühne meines Lebens, wie sich die Spots einschalten. Nichts. Nichts. Nichts. Schließlich sind alle Spots eingeschaltet, und die Bühne meines Erfolges ist .... gähnend leeeeeeer. 

Nur ein kleiner Zwerg betritt die Bühne meines Erfolges und lacht mich schallend aus. Der steht da und lacht und lacht und lacht mich immer weiter aus. Eine Zeit lang schaue ich zu. Irgendwie fühle ich, wie ich immer kleiner werde. Der Zwerg trifft mich ziemlich hart mit seinem Lachen. 

Und plötzlich ist alles ganz einfach. Ich bin der Denker meiner Gedanken. Ich bin der Schöpfer meines Lebens. Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt. Ich lege einen Schalter um und verbinde mich mit der spirituellen Energie des Universums. Kraft und Energie durchströmen mich in der Sekunde, in der ich bewusst den Schalter umlege. Ich werde immer größer und größer. 

Es ist, als ob ich auf mich selber schaue. Ich schaue mir zu, wie ich aufstehe, langsam zur Bühne meines Erfolges gehe, die Stufen auf die Bühne emporsteige und mich vor den Zwerg hinstelle. Der lacht immer noch. Ich höre noch einmal ganz kurz das erstickte Lachen als ich meinen Fuß auf ihn drauf stelle. Und dann ist er weg....

So, und für mich ist auch klar, was zu tun ist. Ich schalte einen neuen Spot an. Weil ICH bin der Regisseur meines Lebens und ich kann so viele Spots an- und ausschalten, wie ich will. Und dieser Spot beleuchtet .... einen Coach. 

Genau, dass ist es. Als Autodidakt bin ich weit gekommen, aber weiter als bis hierher geht´s einfach nicht mehr. Man muss einfach wissen, wann eine Grenze erreicht ist. Deshalb suche ich mir jetzt einen Unternehmer und Millionär der mir genau sagen kann, wie ich weiter vorgehen muss....

Aufgeben, tut man nur einen Brief. Geschlagen bin ich noch lange nicht. Jetzt geht es in die nächste Ebene, und das Universum wird mir dabei tatkräftig zur Seite stehen und mir helfen, den für die jetzige Situation richtigen Menschen zu treffen. 

Ich schalte meinen eigenen Blog an und lese einige meiner Artikel und die zugehörigen Kommentare. Und, so schnell arbeitet das Universum ... da ist er ja auch schon, mein Coach..... 

Story will be continue... 


   



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