Mittwoch, 11. Dezember 2013

34 - Kontostand + nächste Schritte

Selbständig machen .. Unternehmer werden .. Reich werden .... Das ist mein Konzept, um die Wette "Eine Million Euro in sieben Jahren" zu gewinnen. Jetzt ist es mal an der Zeit, einen Kassensturz zu machen und die nächsten Schritte, die ich vorhabe, darzulegen.

Wo stehe ich? 

In den ersten beiden Jahren der Wette habe ich mich darauf konzentriert, rein auf Basis Erfolgsprovision, ein regelmäßiges Einkommen, dass ich durch meinen individuellen Einsatz zeitlich und in der Höhe des Einkommens steuern kann, zu schaffen. Dazu ist mir meine Erfahrung als Unternehmensberater in dieser Branche, in der ich tätig bin, sehr zu Gute gekommen. 

Einerseits haben der Eigentümer - Geschäftsführer und ich den Vertriebsprozess optimal gestaltet und bis zum Anschlag automatisiert. Wobei anzumerken ist, dass der Eigentümer - Geschäftsführer und ich zu einem kongenialen Duo zusammengewachsen sind, das bei potentiellen Kunden sehr gut ankommt. Jeder hat seine Aufgaben im Vertriebsprozess und das funktioniert hervorragend. Andererseits hat mir meine Erfahrung im Umgang mit Unternehmern und der Kenntnisse deren Probleme im Alltag hinsichtlich dem Einsatz einer kaufmännischen Unternehmenssoftware sehr geholfen. 

Fazit: Mit dieser Tätigkeit verdiene ich, umgerechnet auf das Bruttogehalt eines Angestellten, in etwa das, was ein Verkäufer eben verdient. Ich kann bequem meinen Lebensstil finanzieren, sparen kann ich mir nichts davon. Allerdings schaffe ich dieses Einkommen mit ungefähr 4 - 6 Monate im Jahr intensiven Zeitaufwandes, mehr ist nicht notwendig. Der positive Nebeneffekt dieser Tätigkeit ist, dass die Provisionen nach Projektfortschritt bezahlt werden, was bedeutet, dass mein Einkommen der nächsten Monate, praktisch für das ganze restliche Jahr, erledigt ist. 

Damit ergibt sich ein Kontostand nach 2 Jahren Wette: 
1 bis 1,5 Jahre Zeit. 1 bis 1,5 Jahre, in denen ich mit einer kleinen Reserve und dem was ich noch aus den offenen Projekten einnehmen werde und nach Abzug aller offenen Verbindlichkeiten (Steuer Abrechnung, SV - Abrechnung), zwar sparsam aber doch, auskommen würde.

Damit kann ich die 1. Phase "Selbständig machen" (und damit das gleiche Geld eines Angestellten in der halben Zeit verdienen) als abgeschlossen betrachten. Wenn sich wirtschaftlich und geopolitisch nichts extrem zum Schlechten ereignet, kann ich diese Zeitersparnis jedes Jahr bis 2016 wiederholen.  

Damit ist die Zeit gekommen, die 2. Phase zu starten, nämlich "Unternehmer werden". Der Unterschied vom Selbständigen zum Unternehmer ist, dass ich als Selbständiger die Leistung im Wesentlichen selber erbringen muss, als Unternehmer aber muss ich mir ein System erschaffen, in dem Mitarbeiter oder andere Selbständige die für unsere Kunden notwendigen Leistungen erbringen. 

Da ich durch die Verkaufstätigkeit zwar in Summe ca. 6 Monate im Jahr Zeit habe, diese Zeit aber nicht linear 4 Stunden pro Tag beträgt sondern saisonal abhängig ist, hat es sich sehr gut ergeben, dass dieses "Tagebuch" so gut ankommt. Somit schaffe ich mir mit dem "Tagebuch" eine Basis als unternehmerisches System im Internet. Der Vorteil dabei ist, dass ich zeitlich und örtlich sehr flexibel bin und bleibe. Wenn es funktioniert....

Da ich aus meiner Verkäufertätigkeit mein Leben, zumindest derzeit, mit passablem Zeitaufwand finanzieren kann, werden die Einkünfte aus dem "Tagebuch", und das ist dann die dritte Phase "Reich werden", zur Gänze weiter investiert in Unternehmen / -beteiligungen  oder unternehmerische Projekte, die ihrerseits dann wieder einen Cashflow generieren sollen. Cashflows sind die Basis allen Reichtums. Warum bin ich da nicht schon früher drauf gekommen. Da hab ich so alt werden und mich erst auf eine Wette einlassen müssen.

Am Ende der Wette, also im April 2016, zum meinem 57. Geburtstag, machen wir dann eine Bewertung dieser Unternehmen und schauen, ob die Million dabei rauskommt. Wobei dieser Unternehmenswert nur theoretischer Natur ist, da ich dieses Unternehmen ja nicht verkaufen würde.